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Entwicklung eines methodischen Systems zur wärmeenergetischen Analyse quartiersbezogener Stadtstrukturen

Solarthermieanlage zur regenerativen Unterstützung der Warmwasserbereitung


Die politische Diskussion dreht sich in Sachen Energiewende in erster Linie um Elektrizität. Dagegen wird oft vernachlässigt, welchen großen Anteil die Wärmeversorgung am gesamten Energieverbrauch in Deutschland einnimmt. Mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs dient zur Wärmeproduktion, 40 Prozent des CO2-Ausstoßes stammen aus diesem Bereich. Um bis 2020 den Anteil der mit erneuerbaren Energien erzeugten Wärme auf 14 Prozent zu erhöhen, und die Sanierungsquote im Gebäudebestand auf mindestens zwei Prozent pro Jahr zu steigern, muss man jetzt damit beginnen. Und: Es müssen die Altbauten einbezogen werden, die über 85 Prozent des gesamten Gebäudebestandes ausmachen. Eine Voraussetzung dafür ist unter anderem, zu wissen, wo man gegenwärtig steht. Und zwar nicht nur bezogen auf die eigenen vier Wände, sondern speziell bei der Wärmeversorgung auch mit Blick auf das nähere Umfeld. Für die Erzeugung von Wärme aus regenerativen Energiequellen ist gemeinschaftliches Denken und Handeln zukünftig noch unerlässlicher, als dies ohnehin schon heute vielfach der Fall ist.
Eine Schlüsselrolle, zumindest in der Initiierung und Vorbereitung quartiersbezogener Lösungen, kommt dabei den Gemeinden zu. Aus diesem Grund hat die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur die EKP mit der Entwicklung eines methodischen Systems zur wärmeenergetischen Analyse quartiersbezogener Stadtstrukturen beauftragt. Dabei geht es darum,
Gemeinden in die Lage zu versetzten, sich ohne großen Aufwand einen Überblick über den energetischen Ist-Zustand in ihren Ortslagen zu verschaffen, Potenzialanalysen durchführen und Handlungsoptionen für die Wärmebedarfsdeckung ausloten zu können. Dafür werden derzeit in sechs Modellkommunen (Sonneberg, Sondershausen, Kranichfeld, Steinbach-Hallenberg, Bleicherode und Werther) praktikable Methoden für eine wärmeenergetische Analyse von Städten und Dörfern entwickelt und erprobt.
Nach dem Auftakt im Februar und einem zweiten Workshop im Juni diesen Jahres, steht nun die „heiße Phase“ des Projektes an. Zum Ende des Jahres sollen die Ergebnisse vorgestellt werden.
Öffentlichkeitsarbeit ist aber eben nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer effizienten Energieverwendung, die notwendiger Weise auch die Wärmeversorgung einschließt. Wenn die Energiewende gelingen soll, wenn Thüringen einen substanziellen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten will, dann muss sich auch in sehr vielen Heizungskellern etwas verändern.

Wegenetzanalyse im Naturpark Südharz

Abschlusspräsentation des Besucherleitsystems für den Naturpark Südharz, Foto: Jessica Piper

Zum Schutz der einzigartigen Region des Naturpark Südharz und zur Förderung einer nachhaltigen touristischen Nutzung der Südharzregion erarbeitete der Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen bis September 2014 ein Besucherleitsystem. Dieses Projekt wurde durch das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz im Rahmen der Förderung von Maßnahmen zur Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) unterstützt.


Die EKP Energie-Klima-Plan GmbH erfasste im Rahmen dieses Projektes das Erholungswegenetz und die Erholungseinrichtungen innerhalb des Naturparks Südharz und analysierte die räumlichen Zusammenhänge zwischen der vorhandenen Wanderinfrastruktur und den verschiedenen Schutzgebieten. Dadurch konnten potenzielle Konfliktbereiche zwischen Naturschutz und Tourismus aufgedeckt und daraus resultierend Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Parallel dazu wurde der Wegezustand, der Zustand der Beschilderungen sowie der Erholungseinrichtungen aufgenommen und aufgezeigt.

Projektstart: effort - Energieeffizienz vor Ort

Teilnehmer des Auftaktworkshops effort - Energieeffizienz vor Ort

Am 19./20. August 2013 fand in Behringen am Hainich der Auftaktworkshop zu unserem Verbundprojekt "effort - Energieeffizienz vor Ort" statt. Gemeinsam mit unseren 5 Verbundpartnern (FH Nordhausen, gildehaus.reich Architekten Weimar, IPH Klawonn.Selzer Weimar, quaas-Stadtplaner Weimar und Jena-Geos®) wurden die Inhalte und Arbeitsschritte der kommenden Monate diskutiert.

Das Projekt effort wird als Wachstumskern-Potenzial in der BMBF-Innovationsinitiative "Neue Länder" gefördert. Das interdisziplinäre Bündnis effort hat das Ziel, die energetische und ökologische Gesamteffizienz von Quartieren, Stadtgebieten oder kleinen Kommunen zu definieren und Entwicklungsstrategien zur CO2–Emissionsminderung bis zur konkreten Umsetzung über unterschiedliche Leistungsphasen des Ingenieurwesens auszuarbeiten. Mit der Entwicklung eines Instrumentariums für die Erstellung und Umsetzung von Integrierten Energiekonzepten im Quartiersmaßstab werden Planungs- und Praxisgrundlagen für die Umsetzung einer nachhaltigen Energieversorgung geschaffen.


Demnächst wird effort mit eigener Homepage und Logo über das Projekt informieren.

Energiemonitoringbericht für den Freistaat Thüringen vorgestellt

Am 16.05.2013 wurde der gemeinsam mit der FH Nordhausen erarbeitete Energiemonitoringbericht auf dem 2. Thüringer Energiegipfel durch Herrn Prof. Wesselak vorgestellt.

Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie vom 16.05.2013:


Energiemonitoring für den Freistaat Thüringen

Die EKP Energie-Klima-Plan GmbH erarbeitet gemeinsam mit der Fachhochschule Nordhausen ein Konzept zur Bewertung der aktuellen Situation beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Freistaat Thüringen. Ziel der Untersuchung ist es, anhand von verschiedenen qualitativen und quantitativen Indikatoren den Fortschritt des angestrebten Umbaus des Energiesystems hin zu einer sicheren, bezahlbaren und insbesondere umweltverträglichen Energieversorgung zu dokumentieren und zu bewerten.

Presseartikel der Thüringer Allgemeine vom 03.01.2013:


Verleihung des Europäischen Solarpreises 2012

Prof. Dr.-Ing. D. Genske (FHN), Dipl.-Geogr. A. Ruff (FHN), Dipl.-Ing. J. Henning-Jacob (Ing.-Büro Henning-Jacob), M.-Eng. M. Schwarze (EKP)

Am 07. Dezember 2012 wurde der Europäische Solarpreis in der Kategorie „Solares Bauen und Stadtentwicklung“ an die IBA Hamburg zusammen mit der Forschungsgruppe um Prof. Dr.-Ing. Dieter D. Genske von der FH Nordhausen verliehen.
Mit dem Energieatlas dokumentiert die IBA Hamburg einen räumlich-strategischen Ansatz für den energetischen Umbau des Stadtviertels Wilhelmsburg. Dabei haben Prof. Genske und sein Forscherteam besonders wichtige Arbeit geleistet.
Im Energieatlas wird die Stadt als erneuerbares Kraftwerk angesehen. Bis 2025 soll der Strombedarf aller Haushalte sowie von Gewerbe, Handel und Dienstleistungen ausschließlich aus lokal erzeugten erneuerbaren Ressourcen gedeckt werden. Im Wärmebereich soll bis 2050 85% des Gesamtbedarfs regenerativ erzeugt werden.

Presseartikel der Thüringer Allgemeine vom 04.12.2012:


Übergabe des Naturparkplans für den Naturpark Südharz

Matthias Schwarze bei der Auftaktveranstaltung zum Naturparkplan im November 2011

Als Handlungsleitfaden für den Südharzer Tourismusverband e.V., als Träger des Naturparks, wurde der Naturparkplan durch die EKP Energie-Klima-Plan GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ing.-Büro Henning-Jacob erarbeitet. Der Plan wurde im Dialog mit interessierten Bürgern, kommunalen Vertretern und Verbänden der Südharzregion erstellt und deckt alle Felder der Naturparkarbeit ab. Von Naturschutz- und Landschaftspflege, Umweltbildung und Kommunikation, über die Erholung und den nachhaltigen Tourismus, bis hin zur nachhaltigen Regionalentwicklung.
Am 14.11.2012 wurde der Naturparkplan des Naturparks Südharz nach anderthalb Jahren Planungsarbeit feierlich auf der Ziegenalm in Sophienhof übergeben.

Presseartikel der Thüringer Allgemeine vom 15.11.2012:



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